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Hermann Bahr (18631934) zählt zu den größten Vertretern der Wiener Moderne. Er setzte sich in zahlreichen kritischen Schriften mit der Literatur und Kultur seiner Zeit auseinander und begründete sie somit mit. Seine Schriften Zur Kritik der Moderne (1890) und Die Überwindung des Naturalismus (1891) waren wegweisend für die Definition und das Selbstverständnis der literarischen Moderne. Als Literat verfasste er vor allem Dramen und Romane.


Hermann Bahr, Theater, Ka&Jott Verlag, Klassiker, Wiener Moderne, Literarische Moderne

„Bretter, die die Welt bedeuten“ – eine besonders für die Wiener Theaterkultur zur Jahrhundertwende passende Umschreibung. Durch die äußerst differenzierte Literatur- und Kulturszene dieser Zeit bringt das Theater fast wöchentlich neue Stars hervor, lässt sie aber ebenso rasant abstürzen. Was das mit einem Menschen macht, der die Anerkennung wie die Luft zum Atmen braucht, wird in diesem 1897 erstmals erschienenen Roman gezeigt.

 

Er ist auch deshalb lesenswert, weil in ihm die kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Moderne diskutiert werden. Hermann Bahr setzte sich kritisch mit der Literatur und dem Theater seiner Zeit auseinander und konnte nicht widerstehen, den Diskurs unter anderem in diesem Roman zu verarbeiten, der den Erfolg und das Scheitern am Wiener Theater um die Jahrhundertwende portraitiert.

 

E-Book:

ISBN: 978-3-946391-14-2, Preis: 2,99 €, erhältlich in allen bekannten Online-Shops

Paperback:

ISBN: 978-946391-30-2, 12 x 19 cm, 6,50 € [KAUFEN]